Stadtteilerkundungen mit Zeitzeugen und -dokumenten – Gruna in den siebziger Jahren
22. Mai, 16:00 - 18:00

26-05-22 Rundgang Gruna in den SiebzigernFr., 22.05., 16 bis ca. 18 Uhr Treffpunkt Akazienhof
Gruna in den siebziger Jahren – Stadtteilerkundungen mit Zeitzeugen und -dokumenten.
Quer durch das alte Dorf im Rahmen der Bewohnerbeteiligung 2026
Zeitzeugen und Interessierte mit ihren Geschichten und Zeitdokumenten gern wilkommen
Stadtteilerkundungen mit Zeitzeugen und -dokumenten im Rahmen der Bewohnerbeteiligung Gruna 2026
Gewiss war früher manches besser, anderes dafür schwieriger. Das betraf vor allem die entbehrungsreiche Zeit des Wiederaufbaus nach den Zerstörungen des zweiten Weltkriegs. Während in Gruna die Thomaskirche und das nach ihren ersten Nachkriegsbewohnern benannte „Aktivistenviertel“ schon zu Beginn der 1950er Jahre erstanden, blieb sich der alte Dorfkern bis in die 1970er Jahre weitgehend selbst überlassen. Alteingesessene und Neuankömmlinge arrangierten sich hier über drei Jahrzehnte irgendwie mit den Folgen der Zerstörungen und mit Provisorien.
Mit dem Wiederaufbau rund um den Falkensteinplatz befasst sich das ErzählCafé am 18. Mai. Zu dieser Zeit kam auch Familie Lehmann hierher, und Gundela, die bis heute in Gruna wohnt, verbindet viele Kindheitserinnerungen mit dem Aktivistenviertel. Davon wird sie an diesem Nachmittag erzählen.
Vier Tage später, am 22. Mai, machen wir uns auf der Grundlage eines von Matthias Heidrich erarbeiteten „Dorfplans“ von Gruna um 1970 auf zum alten Dorfkern. Im Gehen und an markanten „Erzähl-Punkten“ genießen wir Erfrischungen vom Lastenrad, erzählen (und dokumentieren) Geschichten und betrachten die von Ihnen mitgebrachten Dokumente. Vielleichterweitern wir so das Stadtteilarchiv vom Stadtteilverein und legen an diesem Tage die Grundlage für eine Audiothek „Erhörtes Gruna“ sowie für einen zeitgeschichtlichen Pfad durch den Stadtteil.
Zeitzeugen und Interessierte mit ihren Geschichten und Erinnerungsstücke aller Art sind zu beiden Veranstaltungen willkommen!
