Geschichten vom Akazienhof und aus Gruna

Seit Mitte April ist der Akazienhof um eine Attraktion reicher: Im Garten kann die Ausstellung „Fabrikantenvilla – Kindergarten – Nachbarschaftszentrum. Der Akazienhof im Wandel der Zeit“ besichtigt werden. Über mehr als zwei Jahre trugen ehemalige Kindergartenkinder und Erzieherinnen Fotos und Dokumente zusammen, erinnerten sich an kleine Begebenheiten und Höhepunkte aus der Kindergartenzeit – immer wieder fiel Ihnen etwas ein und alle hatten viel Spaß dabei. Das gesamte Material wurde geordnet und ist nun wesentlicher Bestandteil der vom Stadtteilverein „In Gruna leben“ e.V. erarbeiteten Ausstellung.

Zur Eröffnung sorgte Gregor Hermann am Cello für eine angenehme Atmosphäre, die Gäste konnten sich am reichhaltigen Mitbring-Buffet laben und bei den Führungen durch die Ausstellung mit ehemaligen Kindergartenkindern wurde der alte Kindergarten noch einmal lebendig. Dass der Akazienhof endlich aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist und nun auch die Villa wieder für die Nachbarschaft hergerichtet wird, wurde einhellig als Bereicherung für den Stadtteil empfunden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die diesen Tag ermöglicht haben, sowie an die Besucherinnen und Besucher, die die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Wir freuen uns bereits auf weitere gemeinsame Aktivitäten und den fortwährenden Austausch im Stadtteil!

Einige der Beteiligten wollen sich auch zukünftig mit der Stadtteilgeschichte beschäftigen und einen Geschichtspfad durch Gruna erarbeiten. Am Anfang stehen ein Rundgang durch das inzwischen überbaute „alte Dorf“ auf der Grundlage eines von Matthias Heidrich erarbeiteten „Dorfplans“ von Gruna um 1970 am 22. Mai sowie ein ErzählCafé am 18. Mai zum Wiederaufbau des Gebiets rund um den Falkensteinplatz in den 1950er Jahren. Zeitzeugen und Interessierte sind zu beiden Veranstaltungen und nach Absprache auch zur Besichtigung der Ausstellung im Akazienhof herzlich willkommen. Mehr dazu weiter unten.

Stadtteilerkundungen mit Zeitzeugen und -dokumenten im Rahmen der Bewohnerbeteiligung Gruna 2026

Gewiss war früher manches besser, anderes dafür schwieriger. Das betraf vor allem die entbehrungsreiche Zeit des Wiederaufbaus nach den Zerstörungen des zweiten Weltkriegs. Während in Gruna die Thomaskirche und das nach ihren ersten Nachkriegsbewohnern benannte „Aktivistenviertel“ schon zu Beginn der 1950er Jahre erstanden, blieb sich der alte Dorfkern bis in die 1970er Jahre weitgehend selbst überlassen. Alteingesessene und Neuankömmlinge arrangierten sich hier über drei Jahrzehnte irgendwie mit den Folgen der Zerstörungen und mit Provisorien.

Mit dem Wiederaufbau rund um den Falkensteinplatz befasst sich das ErzählCafé am 18. Mai. Zu dieser Zeit kam auch Familie Lehmann hierher, und Gundela, die bis heute in Gruna wohnt, verbindet viele Kindheitserinnerungen mit dem Aktivistenviertel. Davon wird sie an diesem Nachmittag erzählen.

Vier Tage später, am 22. Mai, machen wir uns auf der Grundlage eines von Matthias Heidrich erarbeiteten „Dorfplans“ von Gruna um 1970 auf zum alten Dorfkern. Im Gehen und an markanten „Erzähl-Punkten“ genießen wir Erfrischungen vom Lastenrad, erzählen (und dokumentieren) Geschichten und betrachten die von Ihnen mitgebrachten Dokumente. Vielleicht erweitern wir so das Stadtteilarchiv vom Stadtteilverein und legen an diesem Tage die Grundlage für eine Audiothek „Erhörtes Gruna“ sowie für einen zeitgeschichtlichen Pfad durch den Stadtteil.

ErzählCafé in der Themenreihe ALLTAG IN GRUNA

Mo., 18.05., 16:30 Uhr im Bürgertreff: 

Das „Aktivistenviertel“ in den prägenden Jahren ab 1950 – Erinnerungen rund um den Falkensteinplatz

ErzählCafé in der Themenreihe ALLTAG IN GRUNA

Fr., 22.05., 16 bis ca. 18 Uhr Treffpunkt Akazienhof:

Stadtteilerkundungen mit Zeitzeugen und -dokumenten – Gruna in den siebziger Jahren

Zeitzeugen und Interessierte mit ihren Geschichten und Erinnerungsstücke aller Art sind zu beiden Veranstaltungen willkommen! Gern können sie auch im schon im Vorfeld Kontakt zu uns aufnehmen:

Kontakt:

Sigus e.V.
Tel: 0351 – 263 21 38 | Mobil: 0174 2363019
Mail: sigus-dd@t-online.de
www:  Keine Angst vor dem „Großen Knick“ – Sigus e.V.
persönlich: im Bürgertreff „Grunaer Aue“, Winterbergstraße 31c

1.& 3. Montag im Monat: 15 bis 16:30 Uhr
2.Montag im Monat: 10 bis 11:30 Uhr
sowie nach Vereinbarung

WIR.FÜR.GRUNA. – Aktuelles zu Bewohnerbeteiligung

Mobilität§Verkehr, Sicherheit&Sauberkeit, Bauen&Wohnen sowie Nachbarschaftskultur&Akazienhof – diese vier Themen stehen im Mittelpunkt der Bewohnerbeteiligung in diesem Jahr. Nach den Auftaktforen im März/April haben sich Menschen aus Gruna einiger konkreter Themen angenommen:

Öffentliche Toiletten (nicht nur) für Menschen mit Behinderungen: dazu ist zunächst eine Bestandsaufnahme geplant, woraus sich hoffentlich Ansätze für eine Verbesseung der aktuell unbefriedigenden Situation ergibt.

Stadtteilgeschichte erlebbar und sichtbar machen: Ein ErzählCafé und ein Rundgang dieten Gelegenheit, mit Zeitzeugen zu Gruna in den 1950er bis in die 1970er Jahre ins Gespräch zu kommen. Geschichten, Fotos und andere Zeitdokumente bilden die Grundlage eines künftigen Geschichtspfades durch Gruna. Mehr dazu in den ausführlichen Beiträgen.

Sicher unterwegs auf Grunas Fußwegen: Wir sammeln Wünsche für die Verbesserung von Fußwegen, die wir in einer Veranstaltung im Sommer priorisieren und dann entsprechend der Absprache im März an die Fachreferentin für Nahmobilität und Verkehrssicherheit übergeben werden. Vorschläge könnt ihr unter folgendem Link eintragen: Wunschliste für Fußwege – In Gruna leben e.V.

Ein ganz besonderer Blick auf Gruna: In Gruna gibt es viele kreative Menschen, wie die wechselnden Ausstellungen im Bürgertreff zeigen. Wir möchten alle Malerinnen und Maler ermutigen, IHR Gruna mit Pinsel, Feder, al Collage oder sonstwie auf Papier oder Leinwand zu bringen. Die Ergebnisse werden zu den nachbarschaftstagen im Herbst zu sehen sein. Weitere Infos unter (Link zum Plakat aus dem Dateianhang einfügen).

Du hast Anregungen, Kritik, Ideen? Dann nimm Kontakt zu uns auf:
Sigus e.V.
Tel: 0351 – 263 21 38 | Mobil: 0174 2363019 – Mail: sigus-dd@t-online.de

Urbane Kunst im Akazienhof

Wir beteiligen uns am bundesweiten TAG DER NACHBARSCHAFT unter dem Motto „Nachbarschaft feiern. Vielfalt erleben.“ – LINK
In Kooperation mit dem Urban Art Festival Lackstreiche Kleber und dem AustauschCafe und vielen mehr…

Am Donnerstag 28.05 und Freitag 29.05.
14 bis 18 Uhr Baumworkshop Teil 2 mit Lucas Oertel
Gestalte Gesichter mit verschiedenen Materialien an Bäumen. Ab 12 Jahre

12 – 15 Uhr findet der „Stencil-GraffitiWorkshop“ statt. Im Anschluss kann beim Scribble Clash frei gezeichnet werden.
ANMELDUNG unter info@lackstreichekleber.de

19 – 20:30 Uhr
Vinyllounge – Offener Musik- und Schallplattentreff unter dem Motto „Der Sound der Straße“

Der Workshop mit Lucas Oertel findet am 28 & 29ten Mai im Akazienhof von 14 – 18 Uhr statt.
Und nur am 29ten findet der Offene Stencil Workshop vor RadKunstWurf statt.

Außerdem startet 15 Uhr RadKunstWurf Verteilaktion , RadKunstWurf Ausstellung „Dark Graffiti“
und 16 Uhr der offenen Kunst & Zeichentreff Scribble Clash

Weitere Veranstaltungen unter https://lackstreichekleber.de/events/

Am 28. & 29.05. ist das AusTauschCafe in der Schlüterstr. 13 von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Schaut doch vorbei, genießt Kaffee und Kuchen und staunt, was man aus alten Gebrauchsgegenständen alles machen kann.

Fußweg-Wunschliste

Wir sammeln bis Mitte April 2026 Wünsche!

Welche Fußwege fehlen? Wo sind welche unbenutzbar? Welche kleineren Veränderungen sind nötig? Tragt neue Vorschläge gern in die Liste ein:

>>> Wunschliste an Fußwege

In einer öffentlichen Veranstaltung werden wir diese Wünsche dann gemeinsam besprechen und sortiert an die verantwortliche Stelle in der Stadt weitergeben.

Start in die Frühlingssaison

Am 20.03, Freitag kamen Sozialbürgermeisterin und Ortsamtsleiter nach Gruna, um dort die neueste Broschüre mit Bewegungsmöglichkeiten und Stadtwanderungen in Dresden zu übergeben – eine gute Sache in Regie des Gesundheitsamtes, wo als 14. Heft nun auch Gruna durch Grunaer selbst dargestellt wird.

Neben dem offiziellen Gästen waren immerhin über 70 Interessierte unterwegs und die meisten erreichten den Akazienhof.

Der Spaziergang führ vorbei an historischen und kulturellen Highlights wie der Thomaskirche, Jugendstilvillen, alten Grenzsteinen sowie versteckten Kunstwerken. Die Route, etwa fünf Kilometer lang, lässt Natur und Stadtgeschichte auf angenehme Weise verschmelzen und lädt zum Erkunden und Verweilen ein.

Das war sehr stimmungsvoll und wir durften wieder mal für diesen wunderbaren Ort werben, an den die meisten in guter Erinnerungen haben. Dieser Start in die neue Gartensaison hat uns als rund um den Akazienhof Engagierte mit viel Freude erfüllt und wir laden auch euch zu weiteren Treffen auf dem Akazienhof ein.

Am Sa., 18.04. wird ab 15 Uhr die Ausstellung zur Geschichte des Akazienhofes in Gesprächen, Geschichten und Rundgängen bei einem Picknick eröffnet, die fortan im Garten zu besichtigen sein wird.

 Bereits am Fr., 10.04. laden wir ab 17 Uhr unter dem Motto „Osterzeit – Aufbruchzeit“ ein zu einem   Osterspaziergang auf Goethes Spuren mit Thomas Preibisch vom Institut für Gute Laune.